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Fit im Schritt

Geschrieben von Carolin Stephan 02 Apr 2018
Fit im Schritt

Grundsätzlich sind wir Menschen darauf gepolt, unser Genmaterial in die nächste Generation zu katapultieren und uns damit quasi unsterblich zu machen. Am Besten so viel und effektiv wie möglich. Daran denken wir bewusst sicher gar nicht mehr, aber unser Körper ist weiterhin darauf ausgelegt. Mit Beginn der Pubertät nehmen unsere Duftdrüsen im Intimbereich ihre Arbeit auf und unser ganz individueller Duftcode wird lanciert. Das hat seinen guten Grund: Damit signalisieren wir wortlos, dass wir ab jetzt bereit sind zur Paarung. Und zwar nur demjenigen, der uns „riechen“ kann. Dieses persönliche Parfum gibt Aufschluss über unser Immunsystem, unsere Blutgruppe, unsere genetischen Voraussetzungen und stellt somit sicher, dass zwei die sich riechen können potentiell auch gesunde Nachkommen hervorbringen. Die Chance, dass beide emotional auf einer Welle reiten – man kann es auch Liebe nennen – ist auch recht groß.

Die Schamhaare, die mit den Duftdrüsen zu sprießen beginnen, wirken wie ein Parfumdiffuser oder Duftkissen. Sie sorgen dafür, dass eine gesunde Luftzirkulation im Intimbereich gewährleistet wird und kein schwitziges, ungut riechendes Milieu entsteht. Jaaa sorry, auch wenn heutzutage bald jede Frau und mancher Mann meint, ganz blank ist en vogue, der kleine Afro zwischen den Beinen hat schon seine Berechtigung.

An meine Muschi kommt nur Wasser und mein Darling

In unserem Intimbereich tummeln sich abertausende fleißige Bakterien, die unentwegt damit beschäftigt sind, uns krank machende Eindringlinge vom Leib zu halten. Dieses wunderbar selbstreinigende System sollten wir respektieren und sanft behandeln. Zu viel Hygiene fördert das genaue Gegenteil von dem, was wir bezwecken wollen: den Einlass ungesunder Bakterien und damit einhergehend unangenehme Gerüche. Die Duftdrüsen lassen sich von unseren Waschzwängen eh nicht beeindrucken und produzieren munter weiter. Die „Pförtner-Bakterien“ liegen flach und die „bösen“ Bakterien spazieren gemütlich in die gute warme Stube. Das wollen wir nicht!

Das heißt nicht, dass wir unseren Intimbereich nicht waschen und pflegen dürfen. Aber am besten nur mit lauwarmem Wasser und frischer Luft. Und zwar täglich. Keine Seife und kein Duschgel! Wir kommen doch auch nicht auf die Idee, unseren Mund damit auszuwaschen. Und bitte auf keinen Fall feuchtes Toilettenpapier benutzen. Konservierungsstoffe und andere fragwürdige Zusätze, schaden viel mehr als wir uns davon versprechen. Glücklich, wer ein Bidet besitzt. Das ist die allerbeste Form der Intimhygiene und leider hierzulande viel zu wenig bedacht. Wer also dabei ist, sein Bad neu zu planen, sollte diesen wichtigen Aspekt unbedingt berücksichtigen.

Vorsicht bei Slipeinlagen

Wer nicht temporär unter krankhaftem Ausfluss leidet, inkontinent ist oder keine Lust hat, seinen Slip täglich zu wechseln, sollte auf Slipeinlagen verzichten. Nicht nur, weil sie ein schwitzliges Milieu eher fördern als verhindern, sie belasten auch unnötig unsere Umwelt.

Intimbereich: Muschi with Style

Die „lästigen“ Haare zwischen unseren Beinen haben durchaus ihre Berechtigung. Das heißt aber nicht, dass Wildwuchs herrschen soll. Zwischen blanker Pornopussy und Generation Busch gibt es so manche Alternative.

 

Auf Messers Schneide

Der gute alte Rasierer hat den Vorteil, dass es schnell geht. Aber das Gestrüpp wächst auch wieder genauso schnell und stoppelig nach. Oftmals ist die empfindliche Haut rund um das Kätzchen etwas irritiert und reagiert mit kleinen, juckenden Pickelchen. Nicht so schön. Um das zu vermeiden, die Haut vor dem Rasieren in der Badewanne oder Dusche aufweichen, sanften Rasierschaum verwenden und mit einer scharfen Rasierklinge gegen die Wuchsrichtung rasieren. Danach Babypuder oder Aloe Vera Gel auftragen.

Waxing statt wachsen

Waxing ist etwas für die Masochistin in uns. Es ist so schön, wenn der Schmerz nachlässt. Es gibt immer mehr Studios, die sich auf das Waxing im Intimbereich spezialisiert haben. Dort die Beine breit zu machen, ist jedoch eine sehr intime Sache. Da muss Frau einfach den Kopf ausschalten und nicht groß nachdenken. Waxing ist dafür sehr effektiv. Für ein optimales Ergebnis müssen die Haare 5 – 10 mm lang sein. Abschnittsweise wird warmes, flüssiges Wachs aufgetragen und gegen die Wuchsrichtung ruckartig abgezogen. Definitv nichts für empfindliche Mädchen. Nach der Tortur wird die babyglatte Haut mit Aloe Vera Gel behandelt. Der Vorteil: Die Haare wachsen nach ca. 2 Wochen sehr fein und auch nicht alle auf einmal nach. Bei regelmäßigem Wachsen werden die Haare kontinuierlich weniger.

Achtung: Wenn man immer alles wegwaxt, wird es irgendwann schwer, mal wieder das Haar wachsen zu lassen. Es wächst dann unter Umständen nicht mehr gleichmäßig nach.

Sugar Baby

Sugaring ist ähnlich wie Waxing und kommt aus dem Orient. Eine Zuckerpaste wird lauwarm in Wuchsrichtung aufgetragen und in Wuchsrichtung abgezogen. Das ist sanfter zur Haut und tut etwas weniger weh als Waxing, da die Zuckerpaste nur am Haar klebt und nicht an der Haut. Auch hier werden die Haare samt Wurzel ausgezogen. Die Vor- und Nachteile entsprechen denen des Waxings.

Tabularasa per Laser

Wer sich der Haare im Intimbereich dauerhaft entledigen möchte, muss Geduld und Geld aufbringen. Die Laserbehandlung empfiehlt sich eher nur für die Bikinizone als für den gesamten Intimbereich und ist nicht für jeden Haut- und Haartyp geeignet. Klarheit bringt ein Beratungsgespräch mit einem guten Dermatologen.

Und weil es so schön ist – hier die Boy Cuts: 😉

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